Seit 1907 Pädagogik, Kultur & Sport

Malerin und Lackiererin / Maler und Lackierer

Bau- und Metallmalerin / Bau- und Metallmaler

Berufsbild

Farbe gibt Gebäuden, Räumen, Einrichtungsgegenständen ein schönes Aussehen und schützt die Oberflächen. Anstriche tragen dazu bei, dass Umwelteinflüsse diese Objekte nicht zerstören und helfen, sie in ihrer Funktion zu erhalten.

Dass die dabei verwendeten Materialien selbst möglichst umweltverträglich sein sollen, ist für den verantwortungsbewussten Handwerker selbstverständlich.

Der Maler gestaltet Neubauten, renoviert Wohnungen, Büros und Arbeitsräume.
Dazu gehört das Streichen von Wänden, Fenstern und Türen, der Ausbau im Trockenbauverfahren sowie das Tapezieren und das Verlegen von Bodenbelägen.

Im Außenbereich werden Wärmedämmungen und verschiedene Arten von Putz angebracht, Fassaden gestrichen, Metall-, Kunststoff- und Holzteile behandelt.

In der Werkstatt werden Türen, Fenster und Heizkörper im Streich-, Spritz- und Flutverfahren lackiert. Kleine Umbauarbeiten, Möbelrenovierungen und Herstellung von Schriften gehören ebenfalls in dieses Berufsbild.

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Anforderungen

  • Umstellungsfähigkeit für wechselnde Arbeiten und Arbeitsplätze
  • Farbsicherheit
  • Schwindelfreiheit und Trittsicherheit (Arbeit auf Gerüsten und Leitern)
  • körperliche Belastbarkeit für das Heben von Lasten und Über-Kopf-Arbeiten
  • keine Unverträglichkeit und Allergien gegenüber Staub und Lösungsmitteln

Ausbildungsvorbereitung

Jugendlichen, die ihren Berufswunsch mitgeteilt haben, die den Anforderungen einer regulären Ausbildung aber noch nicht gewachsen sind, bieten wir die Möglichkeit, sich im Rahmen einer berufsvorbereitenden Maßnahme auf eine gegebenenfalls anschließende Regelausbildung vorzubereiten.

Hier werden praktische und theoretische Grundkenntnisse vermittelt. Die Eignung für den gewählten Beruf wird gründlich überprüft.

Ausbildungsgänge

Die Ausbildungen sind dreijährig und beinhalten das Kennenlernen, Mischen und Verarbeiten von verschiedenen Farben und anderen Werkstoffen.

Die Handhabung der Werkzeuge und der Umgang mit Maschinen, Leitern und Gerüsten wird geübt und bei Umbau- und Renovierungsarbeiten im Johannesstift praktisch erprobt.

Zur Vorbereitung auf die Zwischen- und Abschlussprüfung werden Übungsarbeiten in der Werkstatt durchgeführt.

Die Ausbildung zum/r Bau- und Metallmaler/in (gemäß § 42k Handwerkerordnung bzw. § 64 BbiG) ist in den theoretischen Anforderungen gegenüber der Maler und Lackiererausbildung reduziert. Für diese Ausbildung ist die Zustimmung der Berufsberatung des Arbeitsamtes erforderlich.

Die Arbeiten innerhalb der Einrichtung werden durch externe Praktika ergänzt.

Der Unterricht in den Theoriefächern erfolgt an der öffentlichen Berufsschule. Berufsschulbegleitender Stützunterricht wird in der Einrichtung erteilt.

Diejenigen, die den schulischen Anforderungen einer Ausbildung nicht gewachsen sind, haben die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Anlernvertrages die praktischen Fertigkeiten des Malerhandwerkes anzueignen.

Prüfung

Die Zwischen- und Abschlussprüfung erfolgt vor der zuständigen Prüfungskommission der Handwerkskammer.

Berufsaussichten

Einstellungsmöglichkeiten ergeben sich in Klein- und Mittelbetrieben des Malerhandwerks. Außerdem bei Firmen, die Gebäude renovieren, Betonsanierungsarbeiten vornehmen, Korrosionsschutzarbeiten durchführen und bei weiteren Spezialfirmen.

Anfragen / Bewerbungen

Thomas Knab, Ausbildungsleiter
T. (0611) 5803-24
F. (0611) 5803-66
E. knab@johannesstift.de

Barbara Birk, Sozialpädagogische Begleitung
T. (0611) 5803-54
F. (0611) 5803-66
E. birk@johannesstift.de

Claudia Lautenschläger, Sozialpädagogische Begleitung
T. (0611) 5803-79
F. (0611) 5803-66
E. lautenschlaeger@johannesstift.de