Seit 1907 Pädagogik, Kultur & Sport

Das Leitbild

Verabschiedet am 17.02.2011 von der Leitbildkommission bestehend aus:
Geschäftsführung, Leitung, Mitarbeitervertretung, Heimrat und Ausbildungsvertretung

1. Von christlichen Werten geleitet

Die Verpflichtung und der Auftrag, jungen Menschen und ihren Familien bedarfsgerecht zu helfen, leiten sich aus der katholischen Tradition, dem verkündeten Evangelium und der Situation der Gesellschaft ab. Heute wird ökumenisches Miteinander praktiziert.

2. Werte bestimmen das Handeln

Solidarität mit den Schwachen, Kultur der Partizipation, Toleranz gegenüber Weltanschauungen, die die Freiheitsrechte anderer nicht verletzen, und Gerechtigkeit für diejenigen, die Benachteiligungen erlitten haben, prägen unser Wirken.
Damit leisten wir einen Beitrag zur inklusiven Gesellschaft.

3. Erziehungsarbeit ist Beziehungsarbeit

Positive Begegnungen vermögen Menschen im Innersten zu verändern. Wir geben jungen Menschen den Raum und die Zeit, die Einmaligkeit ihres Wesens zu erfahren und der Zukunftsangst mit Zuversicht zu begegnen.

4. Entwicklungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Lern- und Anpassungsfähigkeit, Kreativität, Konzentration, Kooperation, Kollegialität, Humor, Geduld, Treue, Verantwortungs- und Mitgestaltungsbereitschaft, fachliche Kompetenz, Innovationskraft und Verlässlichkeit kennzeichnen die Dienstgemeinschaft. Die notwendigen Regelungen sind in den "Richtlinien für die Gestaltung der Arbeitsverträge in den Einrichtungen des Deutschen Caritasverbandes" (AVR) beschrieben.

5. Soziale, wirtschaftliche und ökologische Verantwortung

Wir treten dafür ein, dass im Interesse eines sozialstaatlichen Ausgleichs der Stärkere zugunsten des Schwächeren belastet wird. Die Ressourcennutzung muss die Verbesserung der dauerhaften Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen im Blick haben.

6. Unabhängigkeit und Eigenständigkeit

Als freier Träger erbringen wir unsere Dienstleistung auf der Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen und unserer Kompetenzen unabhängig von staatlicher Weisungsgebundenheit.

7. Bürgernähe

Unsere Angebote werden so vorgehalten, dass Kontakte zu den Familien der jungen Menschen erhalten und gepflegt werden können. Die Beteiligung an der Übernahme lokaler und regionaler Mitverantwortung für die soziale Umwelt muss realisierbar sein.