Seit 1907 Pädagogik, Kultur & Sport
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Berufsvorbereitung

Schule - Ausbildung – Beruf

Für immer mehr Jugendliche wird dieser "klassische", gerade Weg ins Berufsleben zum Labyrinth, in dem sie sich nur schwer orientieren können, Umwege einschlagen müssen oder in Sackgassen geraten.

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) ermöglicht benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen Unterstützung und Betreuung bei der Berufsfindung, -vorbereitung und -ausbildung.

Für junge Menschen, die Hilfe zur beruflichen Orientierung benötigen oder eine gezielte, individuelle und intensive Förderung brauchen, werden im Jugendhilfezentrum Johannesstift  berufsvorbereitende Maßnahmen angeboten. Die Maßnahmen sind sozialpädagogisch begleitet.

Um einen Platz kann sich jede/r Jugendliche bewerben, die/der sich in besonderen persönlichen,  familiären oder sozialen Schwierigkeiten befindet.

Zuständige Ansprechpartner für die Finanzierung sind in der Regel die MitarbeiterInnen des allgemeinen Sozialdienstes oder der Erziehungshilfe beim örtlichen Jugendamt.

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Zielsetzung

Primäres Ziel der berufsvorbereitenden Maßnahmen ist es, mit einer individuell ausgerichteten Förderung Jugendlichen die Voraussetzung zur Aufnahme einer Berufsausbildung zu verschaffen.

Dazu gehören:

  • Hilfen bei der beruflichen Orientierung und Interessensfindung
  • Aufarbeitung schulischer Defizite
  • Kennenlernen verschiedener Berufsfelder
  • Erkenntnis und Förderung vorhandener praktischer Fähigkeiten
  • Vermittlung alltagspraktischer und erster handwerklich-technischer Fähigkeiten
  • Vermittlung extrafunktionaler Qualifikationen (Pünktlichkeit, Regelmäßigkeit, Fähigkeit, einen regulären, achtstündigen  Arbeitstag durchzuhalten
  • Begleitung beim Übergang in betriebliche Ausbildung

Anforderungen und Voraussetzungen

An den berufsvorbereitenden Maßnahmen kann jede/r Jugendliche teilnehmen, die/der nach Absolvierung der Pflichtschulzeit keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, bzw. noch nicht den Anforderungen einer Ausbildung gewachsen ist und vom Jugendamt bei der beruflichen Orientierung unterstützt und gefördert wird.

Rahmenbedingungen

Die berufsvorbereitenden Maßnahmen starten jeweils mit dem Beginn des Ausbildungsjahres und dauern ein Jahr. Eine Verlängerung ist im Einzelfall und in Absprache mit dem Kostenträger möglich. Quereinstiege im Laufe des Jahres sind in der Regel problemlos möglich.

Verlauf

Orientiert an den persönlichen Interessen, den Fähigkeiten, am Stand der beruflichen Orientierung und am schulischen und praktischen Leistungsvermögen wird der Verlauf der berufsvorbereitenden Maßnahme individuell geplant.

In kurzen Zeitabständen wird die Planung überprüft und weitergeführt. Dabei wird jeweils festgelegt, wie sich die Arbeit zeitlich und inhaltlich auf die Schwerpunkte Kulturwerkstatt, Arbeitserprobung, Unterricht und Alltagstraining verteilt.

Anfragen / Bewerbungen

Thomas Knab, Ausbildungsleiter
T. (0611) 5803-24
F. (0611) 5803-66
E. knab@johannesstift.de

Barbara Birk, Sozialpädagogische Begleitung
T. (0611) 5803-54
F. (0611) 5803-66
E. birk@johannesstift.de

Claudia Lautenschläger, Sozialpädagogische Begleitung
T. (0611) 5803-79
F. (0611) 5803-66
E. lautenschlaeger@johannesstift.de