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Köchin /Koch, Fachpraktikerin und Fachpraktiker Küche

Berufsbild

Der Ruf jeder Gaststätte ist vom Können ihres Koches / ihrer Köchin abhängig. Ob im kleinen Restaurant oder im Luxushotel: Die Qualität der Küche beeinflusst die Beliebtheit eines Unternehmens. Die Tätigkeit ist verantwortungsvoll, denn es wird mit leicht verderblichen Lebensmitteln gearbeitet. Unachtsamkeit kann Folgen für die Gesundheit der Gäste nach sich ziehen. Mahlzeiten sollen gut und bekömmlich sein, sie sollen kräftigen und trotzdem den Körper nicht belasten, sie sollen abwechslungsreich und geschmackvoll aufgelegt sein, denn auch "das Auge isst mit".

Köche arbeiten in Hotels, Gaststätten, Kantinen, Krankenhäusern und weiteren Betrieben. Sie übernehmen das Planen, Einkaufen und vor dem eigentlichen Kochen die Vorbereitungen, wie z.B. das Zerlegen von Fleisch, das Putzen von Gemüse und Obst. Große Küchen sind in mehrere Arbeitsbereiche, sog. Posten unterteilt, z.B. Saucierposten, Fischposten, Gemüse- / Suppenposten, kalte Küche.

Zum Berufsbild des Beikochs gehören keine planerischen Tätigkeiten, die Aufgaben sind weniger komplex.

Die Arbeitshaltung ist meist stehend. Die Abläufe der Tätigkeiten sind abwechslungsreich und vielseitig. Die Arbeitszeit ist in den meisten Betrieben in Schwerpunkten  über den Tag verteilt und bezieht - vor allem in der Gastronomie - auch Sonn- und Feiertage mit ein.

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Anforderungen

  • Persönliche Sauberkeit und Hygiene
  • keine Hautkrankheiten und Neigung zu Lebensmittel- oder Reinigungsmittelallergien
  • Bereitschaft zu Wochenend- und Abenddiensten
  • körperliche Belastbarkeit und Einsatzbereitschaft
  • Bereitschaft zur Arbeit in Hitze, Kälte, Dämpfen und Gerüchen
  • gestalterische Fähigkeit, Kreativität
  • teilweise hohe Arbeitsgeschwindigkeit und Handgeschick
  • Teambereitschaft
  • Bereitschaft zum Erlernen der Fachausdrücke in französischer Sprache

Ausbildungsvorbereitung

Jugendlichen, die ihren Berufswunsch mitgeteilt haben, die den Anforderungen einer regulären Ausbildung aber noch nicht gewachsen sind, bieten wir die Möglichkeit, sich im Rahmen einer berufsvorbereitenden Maßnahme auf eine gegebenenfalls anschließende Regelausbildung vorzubereiten.

Hier werden praktische und theoretische Grundkenntnisse vermittelt. Die Eignung für den gewählten Beruf wird gründlich überprüft.

Ausbildungsgänge

Die Ausbildung zum Koch / zur Köchin dauert drei Jahre. Neben der Ausbildung an den einzelnen Posten müssen Grundkenntnisse im Service erworben werden.

Auch die Beikochausbildung ist dreijährig. Sie ist in den Anforderungen gegenüber der Kochausbildung reduziert. Für diese Ausbildung ist die Zustimmung der Berufsberatung des Arbeitsamtes erforderlich.

Einige Teile oder Abschnitte müssen eventuell in fremden Betrieben durch Praktika oder Lehrgänge  absolviert werden.

Die Theoriefächer werden an der Berufsschule unterrichtet.
Berufsschulbegleitender Stützunterricht erfolgt in der Einrichtung.

Diejenigen, die den schulischen Anforderungen einer Ausbildung nicht gewachsen sind, haben die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Anlernvertrages die praktischen Fertigkeiten des Berufes anzueignen.

Prüfung

Die Zwischen- und Abschlussprüfung erfolgt vor der zuständigen Prüfungskommission der IHK.

Berufsaussichten

Arbeitsmöglichkeiten bieten sich in allen Betrieben des Hotel- und Gaststättengewerbes, in Betriebsrestaurants und Krankenhäusern, Jugend- und Altenheimen, Bildungs- und Tagungsstätten u.ä..

Anfragen / Bewerbungen

Thomas Knab, Ausbildungsleiter
T. (0611) 5803-24
F. (0611) 5803-66
E. knab@johannesstift.de

Barbara Birk, Sozialpädagogische Begleitung
T. (0611) 5803-54
F. (0611) 5803-66
E. birk@johannesstift.de

Claudia Lautenschläger, Sozialpädagogische Begleitung
T. (0611) 5803-79
F. (0611) 5803-66
E. lautenschlaeger@johannesstift.de